Spitzbergen – Ostgrönland

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Spitzbergen – Ostgrönland


Diese Reise ist eine gute Kombination, um zwei Höhepunkte der Arktis kennenzulernen: Das unberührte Spitzbergen mit seiner atemberaubenden Tierwelt und Ostgrönland mit dem Scoresby-Sund, dem größten Fjordsystem der Welt. Hier besuchen Sie auch die interessante Siedlung Ittoqqortoormiit. Auf der Überfahrt von Spitzbergen nach Grönland fährt Ihr Schiff soweit wie möglich an der Packeisgrenze entlang – eine gute Gelegenheit Eisbären und Robben zu entdecken!
deutsch-/englischsprachige Reise

 

1. Tag: Anreise / Longyearbyen

Flug via Oslo nach Longyearbyen (je nach Flugplan ist eine Zwischenübernachtung in Oslo oder Longyearbyen nötig). Am frühen Abend heißt es „Leinen los“.

 

2. Tag: Raudfjord / Moffen

Fahrt in den Raudfjord an der Nordostküste von Spitzbergen, wo es gute Möglichkeiten gibt, Eisbären zu sehen. Von hier aus geht es weiter zur Insel Moffen, an deren Stränden sich meist zahllose Walrosse versammeln.

 

3.-4. Tag: Grönlandsee

Sie durchqueren große Treibeisfelder auf Ihrem Weg durch die Grönlandsee. Halten Sie Ausschau nach Walen und Seevögeln!

 

5. Tag: Foster Bugt / Kaiser Franz Joseph Fjord

Ihr erstes Ziel in Grönland ist die Foster Bugt. Es wird versucht durch das Eis in dieser Bucht zu navigieren um eine Anlandung an der Myggebukten zu machen. Sie fahren durch den Kaiser Franz Joseph Fjord, einer fantastischen Region, die von hohen Bergen zu beiden Seiten umgeben ist.

 

6. Tag: Blomster Bugt

Heute ist eine Anlandung an der Blomster Bugt vorgesehen, um dort die schönen geologischen Formationen zu besuchen. Schneehasen und seltene Vogelarten kann man hier zu sehen bekommen. Am Nachmittag wird Kurs genommen entlang der Felsformation „Teufelschloss“ und der Insel Ella Ø.

 

7. Tag: Segelsällskapets-Fjord / Alpefjord

Am Morgen erreichen Sie den Segelsällskapets Fjord mit den schönen Berzelius-Gebirge an der Nordseite. In einem geologisch interessanten Gebiet an der Südseite wird angelandet und eine Wanderung führt in die Nähe eines kleinen Sees mit guten Chancen Moschusochsen, Schneehasen und Schneehühner zu sehen. Am Nachmittag fahren Sie zum Alpefjord, der tatsächlich so spektakulär ist wie sein Name vermuten lässt. Hier ist eine längere Zodiacfahrt geplant, um den darin mündenden Gully-Gletscher zu umfahren und bis zum Ende des Fjords zu gelangen.

 

8. Tag: Antarcticahavn

Die erste Tageshälfte verbringen Sie im Antarcticahavn, einem breitläufigen, ausgedehnten Tal, in dem man häufig Moschusochsen sehen kann. Zu dieser Jahreszeit wird man auch die herbstlichen Farben der kargen arktischen Vegetation bestaunen können.

 

9. Tag: Scoresby-Sund

Sie erreichen den Scoresby-Sund und fahren am Vormittag entlang der schroffen und vergletscherten Volquart Boons Küste. Heute steht ein Zodiacausflug entlang der Gletscherfront
auf dem Programm sowie ein Landgang in der Nähe des Maane Gletschers. Später ist eine Anlandung auf Danmarks Ø geplant, wo sich Ruinen einer Inuit-Siedlung befinden.

 

10. Tag: Kap Hofmann Halvø

Heute gehen Sie auf der Halbinsel Kap Hofmann Halvø an Land. In dieser Gegend weiden oft Moschusochsen; auch das Alpenschneehuhn und den Eistaucher kann man hier finden. Abends geht die Fahrt weiter durch den Fjord, Richtung Scoresby Land. Die Tundra mit ihren warmen Herbstfarben, die blauen Eisberge und die hohen, dunklen Berge im Hintergrund bilden einen perfekten Kontrast.

 

11. Tag: Scoresby Land

Im Nordwestfjord in Scoresby Land sieht man häufig gigantische Eisberge, oft erreichen diese eine Höhe von 100 m und eine Länge von mehr als einen Kilometer. Da der Fjord selbst nur etwa 400 m tief ist, sind die meisten dieser Eisgiganten hier auf Grund gelaufen. Sie gehen in der Nähe vom Sydkap an Land, um die Überreste eines Winterdorfs der Thulekultur zu besichtigen.

 

12. Tag: Ittoqqortoormiit

Die Ortschaft Ittoqqortoormiit ist mit 470 Einwohnern die einzige größere Siedlung am Scoresby-Sund. Schlendern Sie durch den Ort und achten Sie auf die Felle von Robben, Moschusochsen und Eisbären, die zum Trocknen aufgespannt sind. Nach dem Abendessen nimmt Ihr Schiff südlichen Kurs und Sie passieren die atemberaubende Landschaft der Blosseville Küste.

 

13. Tag: Dänemarkstraße

Fahrt nach Island durch die Dänemarkstraße. Nachts sieht man vielleicht Nordlichter am Himmel.

 

14. Tag: Akureyri / Reykjavik

Mit der Ankunft in Akureyri endet die Expeditions-Schiffsreise. Busfahrt nach Reykjavik und Hotelübernachtung.

 

15. Tag: Reykjavik / Rückreise

Morgens Transfer zum Flughafen Keflavik und Rückflug nach Deutschland oder Verlängerung auf Island.

 

 

Unverbindliches Reiseangebot

 

Spitzbergen - Ostgrönland
Hotels für Verlängerungsnächte: Radisson Blu Airport Oslo: 92 € ÜF/DZ, 165 € ÜF/EZ; Clarion Collection Hotel Folketeateret, Oslo Zentrum: 92 € ÜF/DZ, 145 € ÜF/EZ; Thon Hotel Opera, Oslo Zentrum: 89 € ÜF/DZ, 135 € ÜF/EZ; Radisson Blu Polar Longyearbyen: 130 € ÜF/DZ, 220 € ÜF/EZ; Hotel Reykjavik Centrum: 168 € ÜF/DZ, 299 € ÜF/EZ.
Fluginformation: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München inklusive; Bremen, Hannover, Stuttgart, Wien, Zürich + 50 €.
Alle Preise in Euro pro Person.
ReiseterminSpracheKabinenkategorieA4A3A2A1B2B1C2D2
Personen/Kabine43212122
29.08.-12.09.2017
- 14 Nächte
dtinfo-reise
PLANCIUS5.9957.1108.11013.1758.73014.2309.23010.230

 

Leistungen:

  • Linienflüge mit SAS/Icelandair nach Longyearbyen und zurück von Keflavik in Economy Klasse.
  • Alle Flughafensteuern und -gebühren.
  • Schiffsreise in der gebuchten Kabinenkategorie ab Longyearbyen bis Akureyri mit Vollpension.
  • 1 x Übernachtung / Frühstück in Reykjavik.
  • Deutsch- / englischsprachiges Expeditionsteam und wissenschaftliche Vorträge an Bord.
  • Alle Landausflüge und Zodiacfahrten während der Schiffsreise.
  • Transfer zwischen Flughafen und Schiff in Longyearbyen.
  • Bustransfer von Akureyri nach Reykjavik.
  • Transfer mit dem Flughafenbus vom Hotel in Reykjavik zum Flughafen Keflavik.
  • Kostenlose Leih-Gummistiefel an Bord.
  • Informationsmaterial und Reiseführer Grönland.

 

 

Hinweise:

  • Flugplanbedingt ist vor der Schiffsreise eine Übernachtung in Longyearbyen oder Oslo erforderlich.
  • Die Route und das endgültige Programm während der Schiffsreise werden vor Ort vom Expeditionsleiter und dem Kapitän anhand der Eis- und Wetterverhältnisse sowie der Möglichkeiten zu Tierbeobachtungen entschieden. Der hier beschriebene Reiseverlauf dient lediglich als Beispiel.
  • Die Einfahrt in den Scoresby-Sund kann nicht garantiert werden. Falls es aufgrund der Eisverhältnisse nicht möglich sein sollte, in den Scoresby-Sund zu fahren, wird ein Alternativprogramm weiter südlich entlang der ostgrönländischen Fjorde durchgeführt.
  • Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Krankenrücktransport muss nachgewiesen werden.
  • Das Ausfüllen eines medizinischen Fragebogens vor Reiseantritt ist vorgeschrieben.
  • Einzelreisende: Wenn keine Einzelkabine gewünscht wird, ist die Unterbringung an Bord in geteilten Kabinen möglich. Die Unterbringung erfolgt in diesem Fall mit anderen Reisenden des gleichen Geschlechts und evtl. anderer Nationalität. Es fallen keine Gebühren an, außer nötige Einzelzimmer bzw. Einzelzimmerzuschläge in Hotels bei An- oder Abreise.

 

Allgemeine Informationen

 

MS PLANCIUS

Kabinen-
kategorien
BeschreibungDeck
D2Superior-Kabine mit Doppelbett. Dusche/WC, Schreibtisch mit Stuhl, 2 Fenster, ca. 21 qm.G4 - E6-Deck
C2Deluxe-Eckkabine mit zwei unten stehenden Betten. Dusche/WC, Schreibtisch mit Stuhl, 3 Fenster, ca. 15 qm.G4-Deck
B2Außenkabine mit zwei unten stehenden Betten. Dusche/WC, Schreibtisch mit Stuhl, Fenster, ca. 13 qm.G4-Deck
A2/A1Außenkabine mit zwei unten stehenden Betten. Dusche/WC, Schreibtisch mit Stuhl, Bullauge, ca. 13 qm.H3-Deck
A3Außenkabine mit einem unten stehende und 2 Etagenbetten. Dusche/WC, Schreibtisch mit Stuhl, Bullauge, ca. 13 qm.J2-Deck
A4Außenkabine mit vier Etagenbetten. Dusche/WC, Schreibtisch mit Stuhl, Bullauge, ca. 13 qm.J2- Deck


Schiffsinformationen Plancius

 Bildnachweis oben: Arjen Drost, Rolf Stange, Leica Akademie, rechts: Florian Piper, Martine & Anke Selles – Oceanwide Expeditions

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