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Sir John Franklin

(* 15. April 1786 in Spilsby, Lincolnshire; † 11. Juni 1847 vor der King-William-Insel in der kanadischen Arktis)
Franklin war Polarforscher und ein britischer Konteradmiral.

1801-1803 umsegelte Franklin Australien mit seinem Onkel Matthew Flinders.

1818 erste Polarexpedition Franklins mit David Buchan in Richtung Spitzbergen.

1819-1822 Expedition im Nordwesten Kanadas. Hier bekam Franklin seinen Spitznamen „Der Mann, der seine Schuhe aß“, da sie versuchten neben Flechten u.ä. Lederstiefel zu essen um zu überleben.

1825–1827 Expedition nach Nordwestkanada und Alaska.

1836 wurde Franklin zum Gouverneur von Tasmanien ernannt. Seine humanistische und weltoffene Geisteshaltung führte in der dortigen Kolonie zu Konflikten, so dass er 1843 abberufen wurde.

1845 Aufbruch zur letzten Expedition Franklins, von der er nie zurückkehren sollte. Diese Arktisexpedition hatte das Ziel, die Nordwestpassage aufzufinden.
John Rae, ein anderer Entdecker fand 1854 Hinweise auf Franklins Schicksal. Franklins zweite Frau Lady Jane Griffin finanzierte daraufhin weitere Expeditionen und 1859 wurden einige Leichen sowie eine Notiz über das Schicksal der Expedition und den Tod Franklins gefunden.
Es existieren verschiedene Theorien über den Tod, sie führen von Bleivergiftungen, Erkrankung an Skorbut über Kannibalismus.

2014 und 2016 wurden die Überreste der beiden Expeditionsschiffe entdeckt. Das zuletzt gefundene Wrack war noch sehr gut erhalten und weitab der ursprünglich vermuteten Position.