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Nils Otto Gustaf Nordenskjöld

Otto Nordenskjöld (1901)

Von Olga Rinman – Göteborgs stadsmuseum, Gemeinfrei, Link

Teilnehmer an der Schwedischen Antarktisexpedition im Oktober 1901 an Bord der Antarctic (von links nach rechts): Carl Skottsberg, Otto Nordenskjöld, Karl Andersson, Carl Anton Larsen, Erik Ekelöf, Axel Ohlin, Gösta Bodman.

(* 6. Dezember 1869 in Südschweden, † 2. Juni 1928 in Göteborg) .
Nordenskjöld war Polarforscher und schwedischer Geologe, der bekannt wurde durch seine Antarktisexpedition von 1901–1903. Er war der Neffe von Adolf Erik Nordenskjöld.

1890-1900 in diesen Jahren leitete er mehrere mineralogische Expeditionen in Patagonien, in Alaska und im Klondike-Gebiet Kanadas. Ausserdem nahm er an der Ostgrönlandexpedition Georg Carl Amdrups teil.

1901-1903 bei seiner schwedischen Antarktisexpedition stieß sein Schiff an die Packeisgrenze und die „Antarctic“ ließ Nordenskjöld und 5 Männer auf Snow Hill Island zurück. Das Schiff sollte im Frühjahr zurückkehren, sank jedoch auf der Rückkehr. Erst 1903 wurden Sie von der „Uruguay“ gerettet. Die Expedition brachte ihm großen wissenschaftlichen Erfolg ein, privat stürzte sie ihn in den Ruin.

1906 leitete er die erste französische Arktiskreuzfahrt. Die „Île de France“ lief im Raudfjord auf ein Riff und konnte erst durch den deutschen Journalisten Theodor Lerner, der den niederländischen Kreuzer „Friesland“ organisierte, befreit werden.
Später kehrte er nach Südamerika zurück und erforschte Chile und Peru.