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Frederick Albert Cook

(* 10. Juni 1865 in Hortonville, New York; † 5. August 1940 in New Rochelle, New York)
Cook war ein US-amerikanischer Polarforscher, Entdecker und Arzt.

1891-1892 begleitete Cook Robert Edwin Peary als Schiffsarzt und Ethnologe bei seiner Expedition in den Nordosten Grönlands.
1894 organisierte er eine Fahrt nach Grönland. Bei dieser Vergnügungsfahrt lief die „Mirinda“ auf ein Unterwasserriff und konnte nur behelfsmäßig repariert werden. Später sank sie bei der Fahrt über die Davisstraße. Die Passagiere und die Besatzung konnten auf die, sie nach der Reparatur begleitende „Rigel“ gerettet werden.
1897–1899 fährt Frederick A.Cook als Schiffarzt und Steuermann mit der belgischen Expedition von Adrien de Gerlache de Gomery, in die Antarktis. Sie frieren im Packeis ein und vor dem zweiten Winter haben Amundsen und Cook die Idee, einen Kanal zu einer offenen Wasserrinne im Meer freizuhaken. Die Expedition wird so gerettet.
1906 behauptet Cook, als erster den Mount McKinley in Alaska, mit 6193 der höchste Berg Nordamerikas, bestiegen zu haben.
1908 entschied Cook selbst den Nordpol zu erobern. Er behauptet diesen im April erreicht zu haben.
1910 wurde Cook nach Prüfung seiner Aufzeichnungen des Betruges bezichtigt, und die Universität Kopenhagen erkannte ihm den Status als Entdecker des Nordpols wieder ab.
In den zwanziger Jahren wird Frederick A. Cook in einem Finanzskandal zu 14 Jahren Haft verurteilt. Nach fünf Jahren wird er auf Bewährung entlassen. Kurz vor seinem Tod wird er durch Präsident Roosevelt begnadigt.